Chronik des Segelclub Prien e.V. Chiemsee (SCPC)

gegründet 15.01.1969

07.01.1969

Juristische Gründung des „Internationaler Yachtclub Gardasee“ (IYG) Die sieben Gründungsmitglieder waren:

„Bully“ BURGER
Gernot HAUG
Christine HAUG
Midi IRMISCH
Wolfgang PFÖRRINGER
Eckhard SCHULZ
Olaf SCHULZ

17. Mai 1969

Erste Regatta

Der junge Verein richtet seine erst Regatta auf dem Chiemsee – vor der Stippelwerft – aus. Zehn Schratzen und ein 20qm Jollenkreuzer – alle aus Holz – segelten die erste Frühjahrsregatta.

1972

Chiemsee

Festlegung des Vereinssitzes in Prien am Chiemsee Durchführung eines Ralley-Yachting am Chiemsee als erster Verein im DSV. Die Zahl der Mitglieder steigt auf 104. Der Verein mit den meisten Führerscheinprüfberechtigten des DSV (sieben Prüfberechtigte)

1974

Namensänderung

Umbenennung des „Internationaler Yachtclub Gardasee“ (IYG) in „Segelclub Prien e.V. Chiemsee“ (SCPC). Da Grundstückspreise für den jungen Segelclub am Chiemsee zu hoch waren, suchte man die Unterstützung der Gemeinde Prien. Man wollte jedoch einem Verein mit einem Namen, der auf ein ausländisches Gewässer hinweist, diese nicht gewähren. Die Namensänderung wirkte sich auf die Teilnehmerzahlen bei den Regatten sehr positiv aus: Frühjahrsregatta 45 Boote, LeonhardStippel-Gedächtnisregatta 40 Boote und Wies’n Regatta 63 Starter.

 

1975

Frl. Stippel

Durch Frl. STIPPEL
erhielt der SCPC einen Raum in Halle 1 der Werft zur Verfügung gestellt. Dieser wurde innerhalb von zwei Monaten zum Clubheim ausgebaut. Die erste Jugendausbildung mit einigen eigenen Optimistenjollen begann vor der Stippelwerft.



1978

Stiftung des Wanderpokal der Marktgemeinde Prien am Chiemsee.




1980

Da HOFMANN beruflich ins Ausland ging übernahm Christian BODLER den Vorsitz. Der SCPC erhält in Klaus RITZINGER seinen ersten Weltmeister (Segelsurfen). Die Jugendarbeit wird forciert.

1982

Opti- Woche / Regatta



1994

Der SCPC feiert sein 25jähriges Bestehen mit einem Match-Race auf Moser-Booten und einer Feier im großen Kursaal. Der Münchner Matrosenchor umrahmt die Jubiläumsveranstaltung Nach dem Tod von Karl-Heinz BEHRENS stiften seine früheren Vorschoter (Christian BODLER und die Brüder WÜRMSER) einen Wanderpokal, der zur Wiesn Regatta ausgesegelt wird




2001

Reinhard NOACK gibt nach 10 Jahren das Amt des 1. Vorsitzenden an Heinrich Axel GERNHARDT ab.




2005

Der SCPC stellt die zweitstärkste Teilnehmerflotte bei der Chiemseemeisterschaft.





2008

Der SCPC erhält eine „Handycapsparte“ innerhalb des Vereins. Die Ausbildung mit körperlich behinderten Kindern und Jugendlichen beginnt. Der Prien-City-Cup wird zusammen mit einer bayerischen Landesmeisterschaft ausgesegelt und wird zu einer festen Einrichtung. Der SCPC wird bayerisches Landesleistungszentrum für Segler mit Handicap.

15. Januar 1969

Gründungssitzung im Gasthaus „Hasenau“ in München-Schwabing als „Internationaler Yachtclub Gardasee“ (IYG)

Gründungssitzung im Gasthaus „Hasenau“ in München-Schwabing als „Internationaler Yachtclub Gardasee“ (IYG)

1. Vorsitzender
2. Vorsitzender
3. Vorsitzender
Schriftführer
Finanzwart
Presse
Sportwart

Gernot HAUG
Kapitän Gerd BÄDECKER
Wolfgang PFÖRRINGER
Eckhard SCHULZ
Heribert MAIER
Peter KRUMEICH
Klaus D. TREMMEL

Weiterhin waren 30 aktive Segler anwesend, die sich in das Mitgliederverzeichnis eintrugen.

15. August 1969

Deutscher Seglerverband

Anerkennung des IYG durch den Deutschen Seglerverband (DSV). Mit 82 Mitgliedern und Liegeplätzen am Chiemsee, Ammersee, Starnberger See, der Kieler Förde und am Gardasee.

1973

Leonhard Stippel-Pokal

Erste Regatta um den Leonhard Stippel-Pokal. Nachdem am 03.01.1972 überraschend dieser Freund und Gönner des Segelclubs verstarb, verabredete Heribert MAIER mit der Tochter von Leonhard STIPPEL, diese Regatta im Angedenken an ihn ins Leben zu rufen

Somit richtete der IYG ab diesem Jahr die

  • Frühjarsregatta
  • Leonhard-Stippel-Gedächtnisregatta (später Sommerregatta)
  • Ralley-Yachting
  • Wiesn-Regatta

auf dem Chiemsee aus. Dazu noch das An- (Ostern) und Absegeln (Ende Oktober) am Gardasee. Der Verein hat 153 Mitglieder

1976

Die Priener haben erstmals die Majorität im Verein, da Finanzwart Klaus GÖRG zum Ende des Jahres 1975 die Mitgliederdatei bereinigte. Alle die nicht bereit waren die Mitgliedsbeiträge zu zahlen wurden rigoros ausgeschlossen. Dies traf vor allem weit entfernt wohnende Mitglieder.




1979

Gernot HAUG tritt nach zehn erfolgreichen Jahren als 1. Vorsitzender ab und wird durch die Mitgliederversammlung einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Kapitän Gerd BÄDECKER wird Ehrenmitglied. Es wird beschlossen, dass der 1. Vorsitzende aus Prien oder Umgebung stammen muss. Neuer Vorsitzender wurde Dr. Max HOFMANN.




1983

Christian BODLER, der eigentlich nur für 12 Monate den Verein führen wollte, tritt ab. Sein Nachfolger wird Adolf ZIEREIS: Mit Unterstützung des Sportreferenten der Gemeinde Prien – Georg DINGLER kann die Jugendarbeit weiter vorangetrieben werden und der Club erhält zusätzlich einen weiteren Vereinsraum. Das Clubheim wird durch Otto AIBLINGER ausgebaut. Jetzt hat der Club ausreichend Platz seine sportlichen Aktivitäten vorzubereiten und durchzuführen.



1985

Der SCPC richtet zum 1. Mal in der Stippelwerft ein Hafenfest aus.



1991

Nachdem Adolf ZIEREIS in acht Jahren den Verein weiter nach vorne brachte, übergab er den 1. Vorsitz an Reinhard NOACK








2000

Um- und Erweiterungsbau des Clubheimes




2004

Das letzte Hafenfest in der Halle 1 der Stippelwerft wird gefeiert.



2007

Heinrich Axel GERNHARDT gibt nach sechs Jahren das Amt des 1. Vorsitzenden an Lothar DEMPS ab. Der 2. Vorsitzende Kai SCHREIBER holt mit der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Crewboote und der Beteiligung an der AUDI-CHIEMSEE-CHAMPIONS-WEEK (Internationalen Deutschen Meisterschaft aller Olympischen und paralympischen Klassen) mit der Verantwortlichkeit für die 2.4mR – hochkarätige Regatten in den Verein. Der SCPC richtet erstmals den Prien-City-Cup der 2.4mR aus, in der sowohl behinderte, wie auch nicht behinderte Segler gegeneinander antreten. Der SCPC ist der einzige der acht teilnehmenden Vereine, die Finalrennen durchführen können, da genügend Wettfahrten gesegelt wurden.